» Staatlich anerkannte/r Heilerziehungspfleger / Heilerziehungspflegerin:
 
 

Schulform

Fachschule
 

Berufsbild:

Die erzieherischen und pflegerischen Tätigkeiten von Heilerziehungspflegerinnen und Heilerziehungspflegern erstrecken sich auf alle Lebensbereiche von behinderten Menschen aller Altersgruppen. Ihr Umfang ist von der Art und Ausprägung der Behinderung sowie von der jeweiligen Unterbringung abhängig, beispielsweise im Krankenhaus, im Wohnheim oder zuhause. Ihre pflegerischen Maßnahmen orientieren sich an den individuellen Bedürfnissen der zu pflegenden Person.
Sie begleiten und unterstützen die ihnen anvertrauten behinderten Menschen mit dem Ziel, diese zur Selbstständigkeit zu erziehen.
Sie pflegen Schwerstbehinderte, auch Bettlägerige und Kranke und sorgen für deren Hygiene und Bekleidung. Durch individuelle Förderung der behinderten Menschen versuchen sie, Verhaltensstörungen abzubauen sowie die Eigenständigkeit und das Leistungsvermögen zu fördern.
Auch die Planung und Durchführung der Freizeitgestaltung sowie die Förderung der sozialen und beruflichen Integration gehören zu ihrem Aufgabenbereich. In ihrer Arbeit werden sie von Heilerziehungspflegehelfern und Heilerziehungspflegehelferinnen unterstützt.
Beschäftigungsmöglichkeiten gibt es in Einrichtungen des Sozial- und Pflegewesens, z. B. in Versorgungsräumen von stationären und halbstationären Einrichtungen, in Werkstatt- und Aufenthaltsräumen, sowie in Wohn- und Schlafräumen der betreuten Personen.
 

Aufnahme-voraussetzungen:

  • Realschulabschluss oder gleichwertiger Bildungsabschluss
  • abgeschlossene Berufsausbildung
          von mindestens zweijähriger Dauer
          in einem für die Heilerziehungspflege
          förderlichen Beruf

  •  

    Ausbildungsdauer:

    3 Jahre (Vollzeitform)
     

    Ausbildungsverlauf:

    Die Ausbildung umfasst den theoretischen und praktischen Unterricht und die berufspraktische Ausbildung von 40 Wochen, die auf die Schuljahre verteilt sind.

    Die Praktika sind in folgenden Fachbereichen durchzuführen:
    Psychiatrie, Altenpflege im Heim oder einer Sozialstation, Behindertenpflege im Heim, einer Werkstatt oder einer Tagesstätte für Behinderte.
     

    Unterrichtsfächer:

    Berufs-, Rechts- und Staatskunde, Deutsch/Kommunikation, Fremdsprache, Mathematik, Sozialmanagement, Anatomie/Physiologie, Arzneimittellehre, Berufsethische Grundfragen, Hauswirtschaft, Informatik, Kinder- und Jugendliteratur, Musikerziehung, Neurologie, Pädagogik mit Heilerziehungslehre, Pflege von Behinderten, Praxis- und Methodenlehre, Psychiatrie, Psychologie, Spezielle Pathologie, Spiel, Sprachaufbau, Sport und Bewegungserziehung, Werken und Gestalten.
     

    Anmeldung
    zur Ausbildung:

    Die Bewerbung für das kommende Schuljahr hat bis zum 31. März eines jeden Jahres an der Staatlichen Berufsbildenden Schule Gesundheit und Soziales Weimar zu erfolgen.

    Dazu sind folgende Unterlagen erforderlich:

  • Bewerbungsschreiben
  • Tabellarischer Lebenslauf
  • Kopie des Schulabschlusszeugnis
  • Kopie des Berufsabschlusszeugnis
  • 2 Lichtbilder
  • Anschrift der Schule:

    Staatliche Berufsbildende Schule
    Gesundheit und Soziales
    Lützendorfer Straße 10

    99427 Weimar
     
    Tel.: (0 36 43) 4 84 20
     

    Wir informieren Sie gern über weitere Einzelheiten und haben auch Zeit für ein persönliches Gespräch.

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