» Die Baudaten unseres neuen Schulgebäudes:
 

 

   

Bauherr

 

Stadt Weimar
 

Nutzer

 

Staatliche Berufsbildende Schule
Gesundheit und Soziales Weimar
 

Kennzahlen

 

1200 Schüler
70 Lehrer
35 Klassenräume
21 Fachkabinette inkl. Laborräume, Unterrichtsküchen
Kantine mit Vollversorgung
Gymnastikraum
 

Fördermittel

 

EU und Land Thüringen
 

Planung

 

Planungs AG für Bauwesen
NEUFERT MITTMANN GRAF Partner
Gelmeroda - Stadt Weimar und Köln
 

Grünplanung

 

Freie Garten- und Landschaftsarchitekten
IHLE + ROOS
Denstedt
 

Projektverlauf

 

Planungsbeginn Mitte 1993
Einreichen des Bauantrages im April 1994
Erteilung der Baugenehmigung im Juli 1994
Baubeginn nach Bereitstellung der Fördermittel im Juni 1996
Nutzungsfreigabe am 26.08.1997
 

Bauausführung

 

40 Gewerke, zumeist hier ansässige Firmen
 

Geschossflächen

 

Brutto = 6.500 m² inklusive Kellergeschoss
Netto = 5.800 m² inklusive Kellergeschoss
 

Kosten*

 

14,3 Mio. DM lt. Kostenberechnung aus 4/95

 

davon
 

 
  • 7,8 Mio. DM reine Baukosten
  • 1,9 Mio. DM für technische Anlagen
  • 1,0 Mio. DM Außenanlagen
  • 1,0 Mio. DM Ausstattung
  • 2,1 Mio. DM Baunebenkosten
        * alle Angaben ohne Gewähr
 

Architektonische und funktionelle Merkmale

 

Die umgestaltete Kaserne gehört zum Kasernenkomplex Lützendorfer Straße, der zu Beginn der 30er Jahre erbaut wurde. Sie ist das erste Sanierungsvorhaben am Platze und wertet sowohl den Standort auf wie sie auch Maßstäbe setzt für die Qualität der weiteren Sanierung/Bebauung.
 

Aus einem rigiden Kasernengebäude, das sich in einem "verwahrlosten Zustand" befand - der Kellerbereich der jetzigen Kantine, in dem ehemals die Kesselanlagen standen, war mit Schichtenwasser vollgelaufen, wurde ein vielseitiger, multifunktioneller Schulbau, der hinsichtlich gestalterischer und funktioneller Kriterien einem Neubau gleichwertig ist.
 

Gebäude und Außenanlagen sind behindertengerecht ausgestattet einschließlich Behindertenaufzug. Die Fluchttreppen wurden gleichzeitig als architektonisch signifikante Gebäudeteile ausgebildet. Der Kasernencharakter der langen Korridore wurden durch Farb- und Lichtgestaltung sowie Öffnung der Giebelseiten gebrochen und aufgebrochen.
 

Durch den Ausbau des Kellers (Kantine mit rund 100 Plätzen, Sportflächen) und des Dachgeschoss wurde zusätzlich Nutzfläche gewonnen. Bei Wahrung des Kostenrahmens konnte eine qualitativ hochwertige Ausstattung realisiert werden, hervorzuheben sind insbesondere die Fachkabinette, die Lehrküche, das Dentallabor u.a.m..
 

Kosten wurden durch die Umsetzung vorhandener Ausrüstungen, z.B. des Dentallabors wie auch vorhandener Möbel gespart. Die Kombination von Vorhandenem und Neuem stellte auch an den Planer erhöhte Anforderungen, um ein harmonisches Gesamtbild herzustellen.
 

Die Heizung wird über Fernwärme betrieben.
 

Außenanlagen

 

Hervorzuheben sind die hochwertigen Materialien sowie die nördliche Hangbegrünung, die statt der ursprünglich vorgesehenen Betonierung gewählt wurde, und das Ensemble, was sich harmonisch in Konfiguration und Flora des Ettersberges einordnet.
 

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